cogita! e.V. studentische Unternehmensberatung

Feldkirchenstraße 21

96052 Bamberg

www.cogita-beratung.de  ed.gnutareb-atigocnull@ofni

Studentische Hochschulgruppe der Otto-Friedrich Universität Bamberg

Vereinsregister-Nr.: VR200001, Amtsgericht Bamberg

Satzung der studentischen Unternehmensberatung

cogita! e.V.

Die Satzung wurde am 24. November 2005 angenommen und mit Beschluss der

Mitgliedervollversammlung am 25.07.2017 geändert.

Inhalt

o    1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

o    2 Vereinszwecke

o    3 Erwerb der Mitgliedschaft

o    4 Beendigung der Mitgliedschaft

o    5 Mitgliedsbeiträge

o    6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

o    7 Vereinsorgane

o    8 Vorstand

o    9 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes

o    10 Das Leitungsteam

o    11 Zuständigkeit und Aufgaben des Leitungsteams

o    12 Beschlussfassung des Leitungsteams

o    13 Die Mitgliederversammlung

o    14 Einberufung der Mitgliederversammlung

o    15 Durchführung der Mitgliederversammlung

o    16 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

o    17 Außerordentliche Mitgliederversammlung

o    18 Beirat

o    19 Kassenprüfer

o    20 Alumni-Vereinigung

o    21 Kuratorium

o    22 Mitgliedschaft in Vereinsverbänden

o    23 Auflösung des Vereins

o    24 Haftungsausschluss

 

 

1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen cogita!

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Bamberg.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt sodann den Zusatz „e.V.“

(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. 

2 Vereinszwecke

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung insbesondere durch Studentenhilfe im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§52 Abs.2 AO). Der Verein dient der Bildung der fachlichen sowie der sozialen Kompetenz seiner Mitglieder.  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mitglieder sollen, mit Hilfe von Projekten die  von  Seiten  privater  und öffentlicher Stellen an den Verein herangetragen werden, ihr durch das Studium erworbenes theoretisches Wissen vertiefen und in der Praxis umsetzen.

(3) Der Verein will Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit bieten, schon während ihres Studiums Kontakte zur Praxis aufzubauen. Zu diesem Zweck stellt der Verein den Kontakt zwischen Unternehmen und Studierenden her.

(4) Durch die Interdisziplinarität des Vereins soll allen Mitgliedern die Möglichkeit        geboten werden, Informationen auch über andere Studienrichtungen zu bekommen.

(5) Die  Mittel  des  Vereins,  einschließlich  etwaiger  Gewinne,  dürfen  nur  für  die satzungsgemäßen Zwecke verwendet  werden.  Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile  und  in  ihrer  Eigenschaft  als  Mitglieder  auch  keine  sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei                      Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Abfindungen,  keine Kapitalanteile  und  auch  keine  Sacheinlagen.  Es  darf  keine  Person  durch Ausgaben,    die    dem    Zweck    des    Vereins    fremd    sind,    oder    durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(6) Alle  Inhaber  von   Vereinsämtern  sind   ehrenamtlich  tätig.  Sie   haben   im       angemessenen Umfang Anspruch auf Ersatz der ihnen für ihre Vereinstätigkeit entstandenen Auslagen, sofern diese vorher vom Vorstand bewilligt wurden. 

3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Es werden 2 Formen der Mitgliedschaft unterschieden:

1.     a) Aktive Mitglieder

Aktives Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die an einer ordentlichen Hochschule oder Fachhochschule studiert oder studiert hat und die sich mit den satzungsgemäßen Zielen identifiziert und auch gewillt ist, diese zu unterstützen.

Die Aufnahme eines aktiven Mitglieds setzt dessen innerhalb der Probezeit von max. 6 Monaten (Anwärterstatus) gestellten schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vereinsvorstand sowie die Zahlung des Mitgliedsbeitrages (§5) voraus. Der     Aufnahmeantrag     besteht     aus     einem     Antragsformular, der Verschwiegenheitserklärung,  der      Datenschutzerklärung      und      dem Verhaltenskodex.   Der  Vorstand   entscheidet   über   die   Aufnahme.   Die Entscheidung, auch die  Ablehnung  des  Antrags,  kann  ohne  Angabe  von Gründen erfolgen. Während der Probezeit muss  das  Mitglied ein  internes Anwärterprojekt und Basisschulungen absolvieren. Über die Art und Umfang des Anwärterprojektes entscheiden der Vorstand oder die Ressortleiter. Der Vorstand behält sich das Recht vor Sonder- und Ausnahmeregelungen zu treffen.

Das Mitglied erhält erst nach Zahlung des Mitgliedsbeitrages den Status als aktives    Mitglied.  Erfolgt nach einer zweiwöchigen Frist und  mehrmaligen Aufforderungen,  ganz  gleich  ob  schriftlicher  oder  mündlicher  Natur,  keine Zahlung  des  Mitgliedsbeitrages,  wird  die  Person  entweder  als  passives Mitglied oder als Nicht-Mitglied klassifiziert.

1.     b) Passive Mitglieder

Passive Mitglieder beteiligen sich nicht mehr am aktiven Vereinsgeschehen und sind daher in der Alumni-Vereinigung organisiert. Der Status der passiven Mitgliedschaft wird auf Wunsch nach Exmatrikulation erlangt. Auch Mitglieder, die sich über einen bestimmten Zeitraum aus bestimmten Gründen nicht am Vereinsgeschehen beteiligen, können  den  Status  des  passiven  Mitgliedes erwerben.  Diese werden jedoch  nicht  als  Alumni  qualifiziert  und  erhalten weder deren Rechte, noch Pflichten.

(2) Das  Recht  gegen  einen  ablehnenden  Bescheid  des  Vorstandes  kann  der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheides eine schriftliche Beschwerde beim Vorstand einlegen. Über diese Beschwerde entscheidet   die   nächste   ordentliche   Mitgliederversammlung,   hierbei   sind Vorstand und der betreffende Interessent anzuhören. 

4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet:

1. a) mit dem Tod des Mitgliedes mit der Auflösung des Vereins, b) durch freiwilligen Austritt,

1. c) durch Ausschluss aus dem Verein,

1. d) durch Exmatrikulation sofern keine weitere aktive Mitgliedschaft gewünscht und eine passive Mitgliedschaft abgelehnt

2. Der freiwillige Austritt kann nur durch eine an den Vorstand gerichtete schriftliche Erklärung erfolgen. Er ist zu jedem Zeitpunkt möglich. Eine Kündigung per E- Mail wahrt die Schriftform.

3. Der Vorstand kann ein Mitglied, das in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder den Verhaltenskodex verstößt, dem Verein einen Schaden zugefügt oder sich unehrenhafter Handlungen schuldig gemacht hat, aus dem Verein ausschließen. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Beachtung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss über einen Ausschluss aus dem Verein ist vom Vorstand zu begründen und dem Mitglied durch eine schriftliche Erklärung bekannt zu machen. Der Vorstand muss einstimmig über den Ausschluss abstimmen.

4. Der Vorstand hält sich das Recht vor, aktive Mitglieder, die auch nach einer Zahlungserinnerung und zwei Mahnungen ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen, aus dem Verein auszuschließen. 

5 Mitgliedsbeiträge

(1) Die   aktiven   Vereinsmitglieder   sind   zur   Zahlung   eines   Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

(2) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages für aktive Mitglieder beträgt 20,00 Euro  pro Semester. Diese sind in den ersten vier Wochen eines neuen Semester  dem Finanzvorstand  in  bar  zu  übergeben  oder  auf  das  Konto  des  Vereins  zu überweisen.

(3) Mitgliedern, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, kann der Beitrag für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz erlassen oder  gestundet werden.  Über  einen  entsprechenden  schriftlichen  Antrag   entscheidet  der Vorstand.

(4) Eine Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen ist grundsätzlich ausgeschlossen. 

(5) Der Mitgliedsbeitrag ist per Banküberweisung zu begleichen. Der Vorstand kann in einzelnen, begründeten Fällen eine andere Zahlungsweise vereinbaren.

6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Alle   Mitglieder   sind   verpflichtet,   den   Verein   in   der   Erreichung   seiner satzungsgemäßen Ziele mit Rat und Tat zu unterstützen. Sie haben die Satzung einzuhalten und die im Rahmen der Satzung getroffenen Entscheidungen und Beschlüsse anzuerkennen und zu befolgen. Sie sind gehalten, den Vorstand und die Ressortleiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

(2) Die  Mitglieder  sind  verpflichtet,  über  alle  Angelegenheiten,  die  den  Verein betreffen, Stillschweigen gegenüber Dritten zu bewahren. Dies gilt  auch  nach dem Ausscheiden aus dem Verein.

(3) Jedes Mitglied kann Anträge zur Mitgliederversammlung stellen und hat ein Rederecht.

(4) Die  Mitglieder  sind  dazu  berechtigt,  die  Einrichtungen  und  Leistungen  des Vereins in Anspruch zu nehmen.

(5) Allein aktive Mitglieder haben ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

(6) Jedes Projektteam ist aufgerufen, aus dem anfallenden Gewinn von Projekten eine Spende in Höhe von 10% des Projektumsatzes an den Verein zu spenden. Nach Beendigung des Projektes ist innerhalb eines Monats eine Gewinn- und Verlustrechnung, die Projektdokumentation und eine Kopie des Beratungsvertrages dem Vorstand vorzulegen.

 (7.1) Jedes Mitglied ist dazu verpflichtet an den Vereinssitzungen und Ressorttreffen teilzunehmen. Ist die Teilnahme nicht möglich, so ist dies dem Ressortleiter mitzuteilen.

(7.2) Die Mitglieder sind dazu verpflichtet, dem Personalressortleiter Auskunft über ihre Teilnahme an internen, als auch externen Schulungen zu geben. Dies beinhaltet sowohl eine Zusage als auch Absage bis spätestens 24 Stunden vor Beginn der entsprechenden Veranstaltung.

(7.3) Sollte ein Mitglied mehr als 2 Mal pro Semester ohne Angabe von Gründen fehlen, so ist dem Leiterteam, nach Ermahnung des Mitgliedes, vorbehalten über Verbleib des Mitglieds im Verein zu entscheiden. 

7 Vereinsorgane

(1) Organe des Vereins sind:

1.     a) der Vorstand

2.     b) das Leitungsteam

3.     c) die Mitgliederversammlung d) der Beirat

4.     e) die Alumni-Vereinigung

5.     f) das Kuratorium

6.     g) der Kassenprüfer

(2) Die Organe des Vereins sind verpflichtet, über alle ihnen bekannt  werdenden internen Geschäftsvorgänge Verschwiegenheit zu bewahren.

(3) Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

8 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus a)  dem Vorsitzenden, b) dem stellvertretenden Vorsitzenden, c)  dem Finanzvorstand (Schatzmeister).

(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden einzeln auf die Dauer von zwei Semester von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Wählbar sind nur aktive Vereinsmitglieder.

(3) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsperiode aus, so wählt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche  Amtsdauer  des Ausgeschiedenen,  welches  in  der  nächsten  Mitgliederversammlung  bestätigt werden muss.

(4) Die Mitglieder des Vorstandes können ihr Amt jederzeit niederlegen. Eine  zu Unzeit erklärte Niederlegung des Vorstandsamtes verpflichtet jedoch zum Ersatz des  dadurch  dem  Verein  entstandenen  Schadens.  Eine  Niederlegung  von Vorstandsämtern bedarf der Schriftform.

(5) Ein Vorstandsmitglied kann bei grober Amtspflichtverletzung oder  Unfähigkeit zur   Geschäftsführung   oder   aus   sonstigem   wichtigen   Grund    von   der Mitgliederversammlung   mit   einer   Mehrheit   von   2/3   aller    anwesenden stimmberechtigten  Mitglieder  abberufen  werden.  Der  Abberufene  kann  die Berechtigung der Abberufung binnen einer Frist von  einem Monat durch eine erneute  eigens hierfür einzuberufende  Mitgliederversammlung prüfen lassen. Bis zur Entscheidung dieser Mitgliederversammlung ruhen die Vorstandsrechte des     abberufenen      Mitgliedes.     Erst     nach     der     Entscheidung     der Mitgliederversammlung  oder  bei  Verzicht  auf  deren  Entscheidung  kann  der Nachfolger bestimmt werden.

(6) Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Finanzvorstand; jeder hat Alleinvertretungsmacht.

9 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, sofern  sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem die folgenden Aufgaben:

Aufstellung eines Haushaltsplanes für ein jedes Geschäftsjahr spätestens     bis

Ende des sechsten Monats des Geschäftsjahres,

1.     a) Buchführung über Einnahmen und Ausgaben des Vereines,

1.     b) Erstellung eines Jahresberichtes bis spätestens drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres,

1.     c) Beschlussfassung über die Aufnahme, Streichung und den Ausschluss von Mitgliedern gem. § 3 und § 4 dieser Satzung,

1.     d) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung,

1.     e) Auswahl eines Kassenprüfers, Aufnahme von Kuratoren gemäß § 21 dieser Satzung,

1.    f) Vertretung des Vereins nach außen. 

(2) Bei Rechtsgeschäften bis 100,00 € sind der Vorstandsvorsitzende und dessen Stellvertreter   sowie   der   Schatzmeister   einzeln   vertretungsberechtigt.   Bei Rechtsgeschäften  über  100,00  €  vertreten  jeweils  zwei  Vorstandsmitglieder gemeinsam.

(3) Bei Rechtsgeschäften, die einen Betrag von 250 € übersteigen, ist vereinsintern die mehrheitliche Zustimmung des Leitungsteams erforderlich.  Insoweit ist die Vertretungsmacht nicht beschränkt.

(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied nach Wahlen aus seinem Amt aus, so ist  er verpflichtet,  seinem  Nachfolger  bzw.  seiner  Nachfolgerin  noch  2   Monate beratend zur Seite zu stehen.

10 Das Leitungsteam

(1) Das   Leitungsteam   besteht   aus   den   Mitgliedern   des   Vorstandes,   den Stabstelleninhabern und den Ressortleitern.  

(2) Über Art und Anzahl der Ressorts entscheidet die Mitgliederversammlung.

(3) Ressortleiter werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Semestern mit einfacher Mehrheit gewählt. Wählbar sind nur aktive  Mitglieder. Eine Wiederwahl ist zulässig. Ressortleitern obliegt die Leitung und Koordination des  jeweiligen  Ressorts.  Erweist  sich  ein  Ressortleiter  als  ungeeignet  zur Leitung, kann dieser durch eine 2/3 Mehrheit des  Leitungsteams abgewählt werden.

(4) Jeder Ressortleiter hat einen Stellvertreter. Die Wahl des Stellvertreters  wird vom Ressortleiter durchgeführt und muss an den Vorstand und die  Mitglieder kommuniziert werden. Der Stellvertreter unterstützt den Ressortleiter bei seinen Aufgaben.  Scheidet  ein  Ressortleiter  während  der   Amtsperiode   aus,  so übernimmt  der  Stellvertreter  für  die  restliche  Amtsdauer  die  Aufgaben  des Ausgeschiedenen.

(5) Scheidet ein Mitglied des Leitungsteams nach Wahlen aus seinem Amt aus, so ist er verpflichtet, seinem Nachfolger bzw. seiner Nachfolgerin noch 2  Monate beratend zur Seite zu stehen und unverzüglich alle für die Führung des Amtes wichtigen Unterlagen zu übergeben.

(6) Vorstandsmitglieder können gleichzeitig ein Ressort leiten.

(7) Stabstellenleiter   werden   einstimmig   vom   Vorstand   für   die   Dauer   eines Semesters ernannt.

11 Zuständigkeit und Aufgaben des Leitungsteams

Das Leitungsteam übernimmt die operative Leitung des Vereins. Zu den Aufgaben gehören insbesondere

(1) Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,

(2) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

12 Beschlussfassung des Leitungsteams

(1) Der Vorsitzende des Vorstandes beruft die Sitzung des Leitungsteams  nach Bedarf, mindestens jedoch einmal monatlich ein. Die Ladung erfolgt schriftlich. Der Vorsitzende leitet die Sitzung, bei seiner Verhinderung geschieht dies durch seinen Stellvertreter.

(2) Die Mitglieder des Leitungsteams sind verpflichtet, an den Sitzungen teilzunehmen oder einen Vertreter zu entsenden. 

(3) Beschlüsse    werden    mit    einfacher    Stimmenmehrheit    gefasst. Besteht Stimmengleichheit, gibt die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag.

(4) Über jede Sitzung des Leitungsteams ist eine Niederschrift zu fertigen.

13 Die Mitgliederversammlung

(1) Jedes  aktive  Mitglied  hat  in  der  Mitgliederversammlung  eine  Stimme.  Die Ausübung  des  Stimmrechts  ist  in  der  Mitgliederversammlung  grundsätzlich persönlich wahrzunehmen. Eine Vertretung bei der Stimmabgabe ist jedoch aus wichtigem Grunde zulässig. Die Vollmacht zur Stimmabgabe  kann nur einem anderen  Vereinsmitglied  erteilt  werden  und  muss   schriftlich   erfolgen.  Die Übertragung ist nur dann wirksam, wenn das zu vertretende Mitglied bereits den Mitgliedsbeitrag    erbracht    hat.    Auf    jedes     anwesende    Vereinsmitglied kann/können   höchstens   drei   weitere   Stimme/n   übertragen   werden.   Der Versammlungsleiter  ist  vor  Eröffnung   der  Mitgliederversammlung  über  die Vollmachtserteilung in Kenntnis zu setzen, auf Verlangen ist ihm die Vollmacht vorzulegen.

(2) Passive Mitglieder haben lediglich ein Rede- und Antragsrecht.

(3) Die Mitgliederversammlung hat, neben den an anderer Stelle dieser  Satzung aufgeführten Aufgaben, über die Belange des Vereins zu beschließen.

(4) In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes oder des Leitungsteams    fallen,    kann    die    Mitgliederversammlung    Empfehlungen beschließen.  Der  Vorstand  und  alle  Mitglieder  des  Leitungsteams  können ihrerseits in Angelegenheiten ihres  Zuständigkeitsbereiches die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

14 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die   ordentliche   Mitgliederversammlung   hat   einmal   pro   Hochschulsemester stattzufinden. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand, unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen, schriftlich und unter Mitteilung der Tagesordnung.

15 Durchführung der Mitgliederversammlung

(1) Die Tagesordnung einer einberufenen, ordentlichen Mitgliederversammlung hat mindestens vorzusehen:

1.     a) Eröffnung durch den Vorstandsvorsitzenden oder seinen Stellvertreter, b) Bestimmung eines Protokollführers und eines Versammlungsleiters, 

2.     c) Feststellung  der        ordnungsgemäßen        Einberufung        der Mitgliederversammlung und der Beschlussfähigkeit,

1.     d) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes, e) Ggf. Entgegennahmen des Jahresabschlusses,

2.     f) Bericht der Kassenprüfer über das abgelaufene Jahr, g)  Entlastung des Vorstandes,

3.     h) Neuwahlen folgender Funktionen:

4.     Vorstandsvorsitzender,

5.     stellvertretender Vorstandsvorsitzender, iii. Finanzvorstand,

6.     Ressortleiter.

Die   Durchführung   der   Versammlung   legt   der   Versammlungsleiter   fest.   Die Mitgliederversammlung  ist  nicht  öffentlich.  Der  Versammlungsleiter  kann  Gäste zulassen.

(2) Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen   Mitglieder   beschlussfähig.  Bei   einer   Abstimmung   über   die Auflösung des Vereins oder die Abwahl des Vorstandes ist die Anwesenheit von mindestens 2/3 der Mitglieder erforderlich. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist der    Vorstand    verpflichtet,    innerhalb    von    vier     Wochen    eine    neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung  einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(3) Beschlüsse werden im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der  abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Eine Satzungsänderung kann mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, die Auflösung des Vereins nur mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

(4) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das    vom    jeweiligen    Versammlungsleiter    und    dem    Protokollführer   zu unterzeichnen    ist.    Der    Protokollführer    wird    vom    Versammlungsleiter vorgeschlagen. Das Protokoll soll

1.     a) Feststellung über Ort und Zeit der Versammlung,

2.     b) der Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, c) die Zahl der erschienen Mitglieder,

3.     d) die Tagesordnung,

4.     e) die einzelnen Abstimmungsergebnisse und f)  die Art der Abstimmung

Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden. 

(5) Bei Wahlen ist der gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Hat niemand mehr als die Hälfte der  abgegebenen Stimmen auf sich vereint, so findet zwischen den beiden  Kandidaten, die die meisten  Stimmen  erhalten  haben,  eine  Stichwahl  statt.  Gewählt  ist  dann derjenige,  der  die  meisten  Stimmen erhalten  hat.  Bei  gleicher  Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los. 

16 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes    Mitglied    kann    bis    spätestens    eine    Woche    vor    dem    Tag    der Mitgliederversammlung   beim   Vorstand   schriftlich   beantragen,   dass   weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Vorstand entscheidet über die Annahme des Antrags. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die  Tagesordnung entsprechend zu  ergänzen. Über Anträge  die  erst  in  der  Mitgliederversammlung  gestellt  werden,  beschließt  die Mitgliederversammlung. Zur   Annahme   des Antrages   ist   eine   Mehrheit   der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. 

17 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) In    besonderen    Fällen    kann    vom    Vorstand    eine    außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Dies erfolgt, indem der Beirat oder 1/5  der  aktiven  Mitglieder,  beim  Vorstand  einen  schriftlichen  Antrag  unter Angabe des Zwecks und der Gründe einreicht.

(2) Die  außerordentliche  Mitgliederversammlung  kann  durch  ein   konstruktives Misstrauensvotum  den  Vorstand  abberufen.  Dazu  ist  die  Anwesenheit  von mindestens 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich. Das Misstrauensvotum ist nur dann gültig, wenn die anwesenden Mitglieder mit einer einfachen Mehrheit einen Nachfolger  für  jedes  Vorstandsamt  bestimmen.   Spricht  die  Mehrheit  der anwesenden Mitglieder dem Vorstand das  Vertrauen aus oder kann sich die außerordentliche Mitgliederversammlung nicht auf Nachfolger einigen, bleibt der Vorstand bis zu den nächsten ordentlichen Wahlen im Amt.

(3) Der unter Absatz 2 beschriebene Vorgang gilt entsprechend für die Gesamtheit oder einzelne Mitglieder des Leitungsteams. 

18 Beirat

(1) Dem Beirat gehören zwischen 2 und 5 Mitglieder an, die sich um den Verein verdient gemacht haben. Die Mitglieder müssen dem Verein mindestens 2 Semester als aktives Mitglied angehört haben.  

(2) Der  Beirat  wählt  gemeinsam  mit  dem  Vorstand  aus  seinen  Reihen  einen Sprecher, der die Interessen des Beirates gegenüber dem Vorstand vertritt.

(3) Der Beirat stellt sicher, dass die Grundidee des Vereins nach § 2 dieser Satzung bewahrt wird und muss über alle Angelegenheiten, die die Substanz des Vereins betreffen, unterrichtet werden. Er erhält unaufgefordert den  Jahresbericht des Vorstandes und den Jahresabschluss.

(4) Der Beirat entscheidet in offener Abstimmung nach Vorschlag durch den Vorstandsvorsitzenden des Vereins oder ein Beiratsmitglied über die Aufnahme neuer Mitglieder.

(5) Wenn der Beirat nicht handlungsfähig ist, dann wird er durch die Mitgliedervollversammlung gewählt, um so seinen Status der Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen. Die Handlungsunfähigkeit des Beirates tritt ein, sobald er aus weniger als zwei Mitgliedern besteht.  

19 Kassenprüfer

Der   Vorstand   wählt   vor   der   Jahreshauptversammlung   aus   dem   Kreis   der Vereinsmitglieder zwei Prüfer aus. Diese überprüfen spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung   die   Kassengeschäfte   des   Vereins   auf   rechnerische Richtigkeit und Vollständigkeit. Die Prüfung umfasst ferner die Satzungskonformität der getätigten Ausgaben. Über  das  Ergebnis ist der  Mitgliederversammlung zu berichten. Über die Prüfung ist von den Prüfern ein Vermerk anzufertigen, in dem eine Bestätigung der vom Finanzvorstand geführten Bücher enthalten sein muss. Kassenprüfer dürfen keine Mitglieder des Leitungsteams sein. Der Vorstand ist hierbei dazu verpflichtet alle Kassengeschäfte und Dokumente offenzulegen und den Kassenprüfern zur Verfügung zu stellen.

20 Alumni-Vereinigung

(1)   Die Alumni-Vereinigung besteht aus ehemaligen Mitgliedern.

(2)   Sie dient der Schaffung und Pflege eines Netzwerkes ehemaliger Mitglieder. 

(3)   Ehemalige  Mitglieder haben ein Rede- und Antragsrecht.  

(4)   Ehemalige Mitglieder sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit. Sie können diesen jedoch freiwillig weiterhin entrichten, um den Verein zu unterstützen. 

(5) Auf Wunsch erhalten ehemalige Mitglieder am Ende jedes Semesters einen virtuellen Newsletter an eine private E-Mail-Adresse, welcher die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Semester beschreibt. Informationen über Unternehmen, die mit dem Verein in Kontakt getreten sind, werden in diesem Newsletter anonymisiert. Bezüglich aller Inhalte des Newsletters besteht eine Schweigepflicht gemäß §6 (2) der Satzung.

(6) Alumni können jederzeit auf das Knowhow der Vereinsmitglieder bei persönlichen Fragen und Anliegen zurückgreifen. Die Bereitstellung dieser Unterstützung seitens der aktiven Mitglieder erfolgt auf freiwilliger Basis und ohne Gewähr.  Solche Anliegen fallen unter die Schweigepflicht gegenüber Dritten gemäß §6 (2) der Satzung.

(7) Alumni können an durch den Vorstand ausgewählten Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen. Ehemalige Mitglieder werden per E-Mail über konkrete Angebote in Kenntnis gesetzt.

(8) Sollte kein Interesse mehr an bestimmten Alumni-Vorteilen bestehen, so können diese schriftlich aufgekündigt werden. Eine E-Mail wahrt hierbei die Schriftform. 

21 Kuratorium

(1) Als   Kurator   kann   aufgenommen   werden,   wer   dem   Verein   ohne   feste Beitragspflicht   regelmäßige   Geld-,   Sachzuwendungen   oder   unentgeltliche Dienstleistungen erbringt.

(2) Voraussetzung für die Aufnahme als Kurator ist eine formlose Willenserklärung an  den  Vorstand,  mit  der  Erklärung,  den  Verein  ohne  feste  Beitragspflicht regelmäßig  durch  Geldzahlungen,  Sachzuwendungen   oder  unentgeltlichen Dienstleistungen   stützen   zu   wollen.   Der   Vorstand   entscheidet   über   die Aufnahme.

(3) Es entstehen dem Verein keinerlei Verpflichtungen gegenüber den Kuratoren. 

22 Mitgliedschaft in Vereinsverbänden

Der     Verein     kann     unter     folgenden     Voraussetzungen     Mitglied     eines Vereinsverbandes    (Dachverband)    oder    auch    mehrerer    Vereinsverbände (Dachverbände) studentischer Unternehmensberatungen werden:

1.     Der Verbandszweck ist mit dem in § 2 dieser Satzung bestimmten Vereinszweck vereinbar.

2.     Der Dachverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und erfüllt seinerseits die weiteren Bestimmungen gemäß § 2 Abs. 5 und 6 dieser Satzung. 

23 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 3/4 der Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zu diesem  Zweck kann   eine   außerordentliche   Mitgliederversammlung   nach   §17   einberufen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende       und       der       stellvertretende       Vorsitzende       gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(2) Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird und seine Rechtsfähigkeit verliert. Eine Auflösung des Vereins hat insbesondere bei Wegfall des bisherigen Zweckes zu erfolgen.

(3) Bei Auflösung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des

Vereins  an  UNICEF  Deutschland,  Höninger  Weg  104,  50969  Köln,  die  es unmittelbar  und  ausschließlich  für  gemeinnützige,  mildtätige  oder  kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

24 Haftungsausschluss

(1) Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für Schäden an Leib und

Seele, für Folgen aus Unfällen bei Ausübung des Vereinszwecks sowie Reisen.

(2) Der Verein haftet für alle rechtsgeschäftlichen und tatsächlichen Handlungen

Des Vorstandes,  die  aus  irgendeinem  Rechtsgrund  zum  Schadensersatz verpflichten und in der Ausübung des Vorstandsamtes begründet liegen. Der Verein   haftet   insofern   für   fahrlässige   Handlungen,  wobei   durch   den Geschädigten eine Kausalität von Handlung und Schaden nachzuweisen ist. Eine unmittelbare Haftung der Vereinsmitglieder, insbesondere des Vorstandes, für Schadenersatzansprüche gegen den Verein ist ausgeschlossen.

Die Satzung wurde am 24. November 2005 angenommen und mit Beschluss der

Mitgliedervollversammlung am 25. Juli 2017 geändert.